Hospizkreis Ismaning - Regionalgruppe der IGSL

Beratung

Wir beraten Sie auch zu Patientenverfügungen, denn Wachkoma, künstliche Beatmung und künstliche Ernährung führen dazu, dass man sich nicht mehr selbst gehört. Dann ist es wichtig, frühzeitig darüber nachzudenken, wer und wie andere in solchen Notfällen über unser Leben entscheiden sollen.

Auch über die Möglichkeiten der ambulanten und spezialisierten Palliativversorgung bzw. SAPV für Schwerstkranke, wenn es keine Heilung mehr gibt ist die Linderung von Beschwerden und die Verbesserung der Lebensqualität im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Auch nach telefonischer Anmeldung 089/ 12 50 84 62, mobil: 0176/ 10 31 79 92

 

Gedanken zur Vorsorge

Wofür sollte ich Vorsorge treffen? Was kann passieren? Jeder von uns kann durch Unfall, eine Krankheit oder das Alter in die Lage kommen, dass er wichtige Angelegenheiten seines Lebens nicht mehr selbstverantwortlich regeln kann: Daher ist es hilfreich, sich für diesen Fall mit den Fragen zu befassen:

Was wird, wenn ich auf die Hilfe Anderer angewiesen bin?

Wer handelt und entscheidet für mich in meinem Sinne?

Zur Fragen der Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht beraten wir Sie gerne.

  

Eine Buchempfehlung

Roland Schulz las auf Einladung unsere Bücherei in Ismaning aus seinem Buch

„So sterben wir.

Unser Ende und was wir darüber wissen sollten“

am Dienstag, 12. März 2019 in der Blackbox des Kultur- und Bildungszentrums Seidl-Mühle

Dieses Buch sollten alle HospizbegleiterInnen lesen.

Was passiert mit deinem Körper, wenn du stirbst? Was fühlst du - Trauer, Schmerz? Und dann, wenn dein Herzschlag verstummt ist? Was geschieht mit deinem Leichnam, bis du bestattet wirst? Wie wird man um dich trauern? Sterben, Tod und Trauer sind unumgänglich, für jeden von uns. Und doch wissen wir kaum etwas darüber. Roland Schulz findet Worte für das Unbeschreibliche und gibt Antworten auf die tiefsten Fragen des Lebens. 

„Tage vor deinem Tod, wenn noch niemand deine Sterbestunde kennt, hört dein Herz auf, Blut bis in die Spitzen deiner Finger zu pumpen. Wird anderswo gebraucht. In deinem Kopf.“ Mit diesen Worten nimmt Roland Schulz den Leser mit auf die letzte Reise. Eindringlich beschreibt er, was wir während unserer letzten Tage und Stunden erleben. Er verfolgt die Reise des Körpers von der Leichenschau bis zur Bestattung und fragt schließlich, was Sterben und Tod für diejenigen bedeutet, die zurückbleiben: Wie trauern wir - und wie können wir weiterleben.

Ein aufwendig recherchiertes Buch, kraftvoll und voller Menschlichkeit. Roland Schulz arbeitet für das Magazin der Süddeutschen Zeitung. Seine Reportagen wurden mit mehreren Journalistenpreisen ausgezeichnet, unter anderem dem Theodor-Wolff-Preis und dem Deutschen Reporterpreis.

Wir sind alle vom Buch begeistert wegen seiner einfühlsamen Detailtreue.

Sehr empfehlenswert!

Ihr Hospizkreis Ismaning 

Johanna Hagn